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Vorlesewettbewerb Lesekönig 2017: Die stellvertretende Bürgermeisterin Elisabeth Kroesen gratuliert einer Siegerin. Foto: Bruno Wansing, bocholt.deLeselöwen-Vorlesewettbewerb

Der Leselöwen-Vorlesewettbewerb ist eine jährlich stattfindende Veranstaltung der Bocholter Büchereien (katholische und evangelische Büchereien sowie Stadtbibliothek) mit den Grundschulen in Bocholt. Er wird nach einem Konzept und mit Unterstützung (Bücher, Urkunden, Plakate etc.) des Loewe-Verlages sowie der Bocholter Buchhandlungen durchgeführt. Zur Teilnahme eingeladen sind die jeweils dritten Grundschulklassen, die zunächst ihre/n Klassensieger/in und anschließend (bei Parallelklassen) ihre/n Schulsieger/in ermitteln.

Die Schulsieger/innen der Bocholter Grundschulen werden dann im vierten Schuljahr zu einer weiteren Runde auf Stadtebene eingeladen, um die Bocholter Lesekönigin bzw. den Bocholter Lesekönig zu „inthronisieren“.

 

 

Zu sehen ist eine Leseeule, die das Logo des Vorlesewettbewerbs ist.Ohren auf … jetzt lese ich!

Unter dem Motto „Ohren auf …  jetzt lese ich!“ wird der Vorlesewettbewerb unter der Leitung des Bildungsbüros des Kreises Borken danach auf Regionalebene weitergeführt; dann kommen zu den Schüler/innen aus Bocholt Schulsieger/innen der Grundschulen aus Rhede und Isselburg dazu. Abschließend wird der Vorlesewettbewerb mit dem Kreisentscheid im Kreishaus Borken beendet.

Auf jeder Stufe des Vorlesewettbewerbes (Schule, Stadt-, Regional- und Kreisebene) müssen die Schüler/innen ein neues Buch und auch eine/n andere/n Autor/in wählen. Wichtig dabei ist, dass die Kinder einen Text auswählen, der vom Schwierigkeitsgrad und inhaltlich ihrem Alter angemessen ist. Sie lesen jeweils zwei Mal: Für die erste Runde dürfen sie sich selbst einen Text aussuchen und einüben. Beim zweiten Durchgang müssen die Kinder Ihre Lesekompetenz nochmals unter Beweis stellen, indem sie vom Blatt weg aus einem ihnen unbekannten Buch vorlesen.

Jury beim Regionalentscheid 2014 im Medienzentrum der  Stadt Bocholt: Elisabeth Blenker, Leiterin der St.-Gudula-Bücherei, Rhede, Monika Weyers, Buchhändlerin und Deutschlehrerin, Elisabeth Ferber, Leiterin der Bücherei in Isselburg-Anholt, Hans Pappenheim, Grundschullehrer, zuletzt Schulamtsdirektor, Bocholt und Wolfgang Wabersky, Oberstudienrat a.D., Bocholt

Da selbstverständlich zu jedem Wettbewerb eine Jury gehört, beurteilen 5 fachkundige Personen die Leseleistungen der jungen Vortragskünstler. Sie achten auf Textverständnis, Lesetechnik sowie Textgestaltung und bewerten, ob der Vortrag flüssig und sicher erfolgt, ob richtig und angemessen betont wird und natürlich, ob es den Vorlesern gelingt, ihre vorbereitete Textpassage so zu präsentieren und zu gestalten, dass der Funke auf das Publikum überspringt. Beim unbekannten Buch ist entscheidend, ob die Kinder es schaffen, auch ohne Kenntnis des Inhalts einen Text vom Blatt weg zu meistern.